Bald ist es ein Jahr her, dass ich meine Matura (Abitur) bestanden habe. Sehr lange habe ich mich auf die Zeit danach gefreut und auf das „freie Leben“. Doch umso näher der Abschluss der Schule kam, desto mehr ernsthafte Gedanken machte ich mir, was ich nun wirklich danach machen möchte. Nun gut eigentlich wusste ich schon ungefähr was ich machen möchte, nämlich studieren. Das war es aber dann auch schon. Studium ist aber definitiv nicht ein Muss. Durch meinen vielseitigen Freundeskreis, kann ich euch ein paar Einblicke geben, was man wirklich alles nach der Schule machen kann.


Studium

Studieren nach der Schule ist durchaus üblich. Auch ich habe mich für diesen Weg entschieden. Die Wahl der Studienrichtung fiel mir jedoch nicht so einfach zu. Sowohl die BeSt (Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung) habe ich besucht, wie auch das Internet durchstöbert. Angebote über Angebote. Schließlich habe ich mir ein paar Fragen gestellt, welche meine Suche schon etwas verkleinert haben. FH oder Universität? Wien oder anderer Ort? Was interessiert mich eigentlich? Zwei bis drei Monate vor meinem Abschluss, habe ich mich dann endgültig für BWL entschieden. Sehr interessant meines Erachtens, aber man weiß ja nie, vielleicht ändere ich meine Studienrichtung noch einmal.

 

Arbeiten

Auch einfach mal arbeiten zu gehen ist eine Option. Viele brauchen nach der Schule unbedingt mal eine Lernpause und Berufserfahrung, egal wo, schadet nie. Ob man sich dann nach ein, zwei Jahren dafür entscheidet studieren zu gehen oder doch lieber gleich in der Arbeitswelt bleibt, wird sich dann zeigen. Wie auch beim Studium, kommt die Arbeitsstelle nicht so einfach auf einen zugeflogen. Es kann oft Monate dauern bis man eine Arbeit gefunden hat, die einem auch gefällt. Und wenn ich eins bereits gelernt habe in der Arbeitswelt, sind Beziehungen alles.

 

Freiwilliges Soziales Jahr

Natürlich kann man sich sowohl im In- sowie im Ausland freiwillig engagieren. Speziell möchte ich hier von einer Organisation sprechen, welche sich tatsächlich Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) nennt. Diese habe ich durch eine Freundin kennengelernt, die gerade so etwas macht. Sie bieten mehrere Bereiche an in denen man arbeiten kann, man ist versichert und bekommt sogar ein kleines Taschengeld. Definitiv eine gute Sache, die eine Überlegung wert wäre. Ebenfalls ist es sehr beliebt als Au-pair ins Ausland zu gehen.

 

Reisen

Ok, ok, mir ist durchaus bewusst, dass Reisen mit Kosten in Verbindung steht, aber es gibt Möglichkeiten die Kosten gering zu halten und trotzdem eine wunderbare Erfahrung zu erhalten. Ich sage nur Backpacking. Kürzlich habe ich auf der Uni jemanden getroffen, der durch einen großen Teil Asiens gereist ist bevor er mit seinem Studium begonnen hat. Ich war sehr beeindruckt, als ich seine Fotos auf Instagram gesehen habe. Für die Unterkunft hat er immer wieder Hostels gefunden bzw. Airbnb ist auch eine Option. Reisen ist fantastisch und würde ich jedem Empfehlen, der die Möglichkeiten dazu hat.

8 thoughts on “Matura, und jetzt?”

  1. Hallo Selina,

    der Blogpost gefällt mir super gut, zumal Du damit sicher vielen Schülern vor ihrem Abschluss noch mal aufzeigen kannst, was sie alles für Möglichkeiten haben. Bei mir was das auch ein richtiges Hin und Her. Erst wollte ich ein Duales Studium im Verwaltungsbereich machen, war deshalb sogra im letzten Schuljahr schon bei Vorstellungsgesprächen und und und. Trotzdem wollte es das Schicksal ein bisschen anders und spontan entschied ich mich beim Tag der offenen Tür einer Uni in meiner Nähe für ein dort vorgestelltes Studium. Und da sitze ich nun: Studenin der Medienkommunikation. Haha, so ist das manchmal. 😀

    Liebe Grüße,
    Lisa

    1. Dankeschön! Ja, es ist echt witzig wie es das Schicksal manchmal will. Oft möge man zu wissen scheinen, was man nach dem Abschluss machen möchte, doch dann kommt es wieder ganz anders. Ich wünsch dir viel Erfolg in deinem Studium!
      Alles Liebe,
      Selina

  2. Hi Selina,

    Ich mag deinen Blog sehr, würde mich aber auch Mal wieder über ein paar Videos auf deinem YouTube-Channel freuen. Hast du da was in Aussicht?

    Lg

    1. Dankeschön! Ja definitiv! Ich plane schon ganz fleißig, habe aber bald noch viele Prüfungen auf der Uni, weswegen es noch ein wenig dauernd wird bis ich auch wieder Videos mache. Bis dahin konzentriere ich mich auf jeden Fall aber auf den Blog. 🙂
      Alles Liebe,
      Selina

    1. Ja, BWL ist viel Aufwand, aber bis jetzt habe ich alle Prüfungen geschafft, eine Mathe Übung musste ich jedoch schon wiederholen. Mir wurde allerdings auch gesagt, dass es kaum jemand in der Mindeststudienzeit von 3 Jahren schafft den Bachelor fertigzubekommen. Trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Studienwahl!
      LG Selina

    2. Hallo Jakob,

      ich habe ein duales BWL Studium gemacht und es sogar auch schon abgeschlossen. Die Regelstudienzeit war 6 Semester und bei mir hat das Unternehmen auch darauf geachtet, dass wir diese Vorgabe einhalten. Ich habe alle Prüfungen beim ersten Versuch geschafft und obwohl ich im Abi in Mathe nicht wirklich gut war, habe ich hier keine großen Probleme gehabt. Micro und Makro sind zwar nicht meine Lieblingsmodule gewesen, aber auch diese habe ich geschafft. Wenn du also BWL studieren möchtest, kann ich dir hier sogar ein duales Studium sehr empfehlen. Die praktischen Erfahrungen die du hier noch dazu sammelst sind toll und man braucht sich auch nicht um einen Nebenjob zu kümmern, da man oft ein kleines Gehalt erhält. Auch wenn man eigentlich nicht über Geld spricht, ich habe hier zwischen 850 und 1000€ verdient!

      LG Amelie

  3. Ein toller Post! Ich habe letztens auch einen Post zu dem Thema veröffentlicht, aber der Fokus liegt bei meinem Bericht auf den Problemen, überhaupt zu wissen was man will und dem Druck sofort das Richtige zu tun.

    Liebe Grüße!

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