Montag, 26.3.2018

Das war das erste Mal, dass ich nur mit Handgepäck reise und auch das erste Mal, dass ich ganz alleine reise. Ich liebe es zu fliegen, also habe ich mich gegen eine lange Zug- oder Busreise entschieden. Mein Flug ging um 15 Uhr und ich war ziemlich aufgeregt. Und als ich ein letztes Mal meine Boardingkarte scannen musste, wurde mir (& allen anderen mit Koffer) gesagt, dass sie die Handgepäckskoffer vor dem Flieger einsammeln müssen. Das Flugzeug ist zu klein. Now let me tell you, ich bin noch nie in einem so kleinen Flugzeug gesessen. Mein Sitzplatz war am Fenster und es war sehr eng. Wäre jemand nur ein bisschen größer wie ich hätte sich derjenige den Kopf gestoßen. Und wenn du dich bewegen wolltest musstest du deinen Sitznachbarn stoßen. Ich war froh, dass dieser Flug nur eine Stunde war.

Wieder frei, war ich echt überrascht vom Flughafen Tegel. Ich kam mir vor wie in einer Lagerhalle. 😅 Doch dann passiert was schönes, als ich mein Ticket für den Bus kaufen wollte, kam mir ein Flughafenmitarbeiter entgegen und gab mir einfach sein Tagesticket. Dankbar nehme ich es an und machte mich auf den Weg zum Hotel. Ich war direkt im Ibis Hotel am Hauptbahnhof, welches sich als tolle Lage herausstellte. Nach dem Einchecken wollte ich gleich ein bisschen die Stadt erkunden und ging einfach drauf los. 10min später war ich schon beim Reichstagsgebäude und gleich dahinter war das Brandenburger Tor. Die Architektur ist wirklich schön anzusehen. Danach bin ich noch random Straßen runtergelaufen und habe mich einfach durch die Stadt treiben lassen.

Dienstag, 27.3.2018

Für diese Reise habe ich mich bewusst gegen das Frühstück im Hotel entschieden, damit ich Frühstückslokale ausprobieren konnte. Am Dienstag ging es für mich nach Berlin-Friedrichshain ins Neumanns. Hier eine kleines Story-Time: Beim Betreten des Lokals war ich mir unsicher, ob ich an der Theke oder am Tisch bestellen sollte. Daher fragte ich den Angestellten: „Wie funktioniert’sn hier?“. Da er mich offensichtlich nicht verstanden hat, wiederholte ich: „Wie funktioniert der Betrieb hier?“. Nach der Wiederholung schien er mich verstanden zuhaben, antwortete aber auf Englisch: „You can sit down and I will come to you.“. Ich musste mich so zusammenreißen, dass ich nicht laut loslache. Das war das erste Mal, dass ich in Deutschland nicht verstanden wurde. Ich spreche ja, dadurch dass ich aus Wien-Umgebung komme, ziemlich Hochdeutsch. Auf jeden Fall bietet das Neumanns eine Auswahl an Broten und ich habe mich für … das Neumann entschieden. Es war soooo lecker und ich empfehle wirklich jedem einmal dort zu essen. Der Kaffee war auch sehr gut.

Damit ich meine Zeit in Berlin nicht ganz alleine verbringe ist meine Freundin, Aylin, aus Hamburg für den Tag auch nach Berlin gereist. Nachdem wir uns am Alexanderplatz getroffen hatten, gingen wir direkt zum Fernsehturm und haben Tickets gekauft. Die Wartezeit betrug aber leider ca. 4 Stunden, so dass wir zuerst etwas anderes machen mussten. Wir spazierten in Richtung des Keksteigladen (Spooning), welchen ich ein paar Tage vorher online entdeckt hatte. Bloggerlike passierte gerade ein Fotoshooting als wir reinkamen. Ich sage euch, das Zeug ist verdammt gut, aber auch sehr zuckerlastig. Trotzdem würde ich es wieder essen, wenn ich in Berlin bin.

Nach weiterem Stadt entdecken ging es für uns den Fernsehturm hinauf. Der Aufzug ist so schnell, dass meine Ohren zugegangen sind. Oben kann man dann eine Runde gehen und den Ausblick genießen. Ich finde es immer wieder schön eine Stadt von so einer Perspektive zu sehen. Als Abschluss waren wir noch in einem fancy Sushi Restaurant.

Mittwoch, 28.3.2018

Mittwoch wachte ich auf und es schneite. Außerdem wurde mein Halsweh, welches ich bereits vor der Reise hatte, schlimmer. Ich hatte das Gefühl als würde mich das Leben in diesem Moment testen. Mir war klar: entweder ich sehe alles negativ oder ich mache das beste aus diesem Tag, in dieser Stadt von der ich noch mehr sehen wollte. Also machte ich mich fertig und fuhr mit der S-Bahn nach Pankow zum Milchmanns, mein nächstes Frühstückslokal. Es war sehr gut besucht und das Essen war exzellent, aber nicht so außergewöhnlich wie das Neumanns.

Mein nächstes Ziel war der Berliner Dom. Mit dem Audioguide bin ich dann durch das prunkvolle Innere geführt worden. Die Architektur ist atemberaubend. Es gibt sogar einen Kuppelrundgang, der sich sehr lohnt, auch wenn dafür einige Stufen überwunden werden müssen. Auch von hier hat man einen super Blick über Berlin. Am Nachmittag habe ich mich dann noch in einen Starbucks am Kurfürstendamm gesetzt und ein bisschen gelesen.

Donnerstag, 29.3.2018

Am Donnerstag ging es dann nur noch zum Flughafen.
Berlin ist eine coole Stadt, die ich gerne wieder besuchen möchte. Mein Fazit dazu, dass ich alleine gereist bin: Es war eine interessante Erfahrung alleine eine Stadt zu erkunden, aber ich glaube nicht, dass ich es so schnell nochmal machen werde. Mit jemanden die Erfahrung zu teilen, ist doch schöner für mich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.